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Eine wesentliche Erweiterung der Planungs- und Entscheidungsmethode, wie sie mit Logic MindGuide eingestetzt wird, ist die systematische Suche nach jenen Personen, Gruppen und Institutionen, die für das Vorhaben relevant sind.
Während in der Methode QFD typischerweise nur von Kundenanforderungen gesprochen wird, treten in der Praxis bei unterschiedlichsten Aufgabenstellungen immer eine Vielzahl an Einflussgebern (Stakeholdern) auf, die es für den Erfolg zu Berücksichtigen gilt. Vorhaben, die tatsächlich nur von 1 Person bzw. homogenen Gruppe abhängen, gibt es praktisch nicht.
Mit Logic MindGuide erarbeitet man die relevanten Einflussgeber meist Ablauforientiert: Nach der Skizzierung der wesentlichen Phasen des Vorhabens werden in jeder Phase die handelnden und betroffenen Personen identifiziert und ihre Rolle festgelegt.
Schließlich ist die Frage nach der Bedeutung der gefundenen Einflussgeber zu stellen:
Was passiert, wenn der Einflussgeber das Vorhaben ablehnt/blokiert bzw. unterstützt/prolongiert?
Beispiel Innovationsaufgabe / Entwicklung eines neuen Produkts:
Bei der Entwicklung eines neuen, erfolgreichen Produkts gilt es, aus einer anfänglichen Idee ein schlussendlich verkaufbares und gut nutzbares Ergebnis zu entwickeln. In jeder der Phasen gibt es typischerweise Einflussgeber, die das gesamte Vorhaben sehr stark beeinflussen, ja sogar einen erfolgreichen Abschluss gänzlich verhindern können:

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Es zeigt sich, dass tatsächlich in jeder Phase der Gesamterfolg von wenigen Einflussgebern maßgeblich - sowohl positiv als auch nevativ - beeinflusst wird.
Darüber hinaus gibt es oft Einflussgeber, die außerhalb dieser unmittelbaren Abläufe vorhanden sind (z.B. Gesetzgeber).
Beispiel aus dem täglichen Alltag: Auto-Kauf
Man möchte sich ein Auto kaufen. Wen könnte ich / sollte ich eventuell berücksichtigen?
Entscheidungskriterien könnten etwa sein:
- Von mir:
Günstige Kostensituation, Fahrspaß, ...
- Von meinem Lebenspartner:
Großer Stauraum, Hohe Sicherheit, Maximale Zuverlässigkeit, ...
Zusätzlich wird das Auto auch als Image-Objekt gesehen. Ich möchte also, dass Beobachter oder Freunde begeistert sind:
- Von Freunden:
Sportlicher Autotyp, Tolles Markenimage, ...
Hinzukommen könnte noch der Genehmiger (TÜV - Darf ich ein derartiges Auto überhaupt auf der Straße bewegen?), die Bank o.ä. als Finanzierer, und viele weitere ....
Klarerweise sind aber nicht alle derartigen Interessensgruppen gleich wichtig: Ich als Käufer bin z.B. sicherlich wichtiger als die Beobachter, die ich beeindrucken möchte! Gleichzeitig unterscheiden auch die einzelnen Personen und Gruppen zwischen wichtigen und weniger wichtigen Anforderungen. Auf dieser Basis kann für jede Anforderung ein Gesamtgewicht errechnet werden.
Im nächsten Schritt werden unterschiedliche Automodelle als Alternativen gesucht. Für jedes Auto wird schließlich in der Bewertungsmatrix von QFD untersucht, wie gut ein Modell die unteschiedlichen Anforderungen erfüllt. Das Resultat ist eine vergleichende Bewertung der Autos. |
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